Fussball: Manfred "Mani" Burgsmüller gestorben


In Deutschland ist mit Manfred Burgsmüller einer der schillerndsten Bundesliga-Goalgetter aller Zeiten im Alter von 69 Jahren verstorben. "Er war ein Idol einer ganzen Generation. Ein grosser Borusse", schrieb Dortmunds Präsident Hans-Joachim Watzke auf dem Twitter-Account des Bundesligisten. Mit 213 Bundesliga-Toren ist Burgsmüller die Nummer 4 im ewigen Ranking - hinter Gerd Müller (365), Klaus Fischer (268) und Jupp Heynckes (220).

Erst im Alter von 38 Jahren realisierte Burgsmüller seinen grössten Erfolg, als er 1988 mit Werder Bremen erstmals deutscher Meister wurde. Für Deutschland bestritt Burgsmüller 1977 und 1978 drei Länderspiele, darunter eine Begegnung gegen die Schweiz. Bei jenem Spiel in Stuttgart im November 1977 erzielte Klaus Fischer mit einem legendär gewordenen Fallrückzieher gegen Goalie Erich Burgener nach einer Stunde das Schlussresultat von 4:1 für die Deutschen.

Burgsmüller war ein "schlitzohriger" Stürmer. Unvergessen bleibt, wie er 1986 für Bremen spielend Kaiserslauterns Goalie Gerry Ehrmann im Vorbeilaufen den Ball aus der Hand bugsierte und ein Tor erzielte. Der Schiedsrichter bekam die im Bruchteil einer Sekunde erfolgte Regelwidrigkeit nicht mit und anerkannten den Treffer.