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Yves Müller
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St. Gallen: Ermittlungen zum Missbrauchsfall


Die Behörden im Schweizer Kanton St. Gallen stehen im mutmasslichen Missbrauchs-Fall im Säntispark vor schwierigen Verhandlungen. Der Verdächtige, ein 50 jähriger Mann, ist der Polizei namentlich bekannt. Weil er im Ausland lebt, kann er von den Schweizer Behörden nicht verhaftet werden.

Der mutmassliche Täter könnte aber freiwillig zur einer Einvernahme kommen- unter der Bedingung, dass er  nicht verhaftet werde, weil keine Verdunklungs-oder Fluchtgefahr bestehe. Das hat die Staatsanwaltschaft St. Gallen auf Anfrage von Radio L erklärt.

Am vergangenen Montag soll in der Bäderwelt des Säntispark ein Mann einen 15-jährigen Jungen sexuell missbraucht haben. Angestellte hätten versucht den Täter festzuhalten, er konnte aber flüchten, bevor die Polizei eintraf. Die Ermittlungen dauern an.