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Andreas Krättli
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Vaduz: FBP Fraktion fordert Zusatztraktandum


FBP Fraktion will Ereignisse um Radio L zum Thema der nächsten Landtagssitzung machen

 

Bereits zum wiederholten Male gibt Radio Liechtenstein Anlass zu Diskussionen. Die Landtagsfraktion der Fortschrittlichen Bürgerpartei beobachtet die jüngsten Entwicklungen rund um die fristlose Entlassung des Geschäftsführers Martin Matter mit grosser Sorge. Dies umso mehr, als rechtliche Schritte angekündigt wurden. Aus diesem Grund werfen die neusten Entwicklungen eine Reihe von Fragen auf, welche die FBP-Fraktion anlässlich der nächsten öffentlichen Landtagssitzung, welche anfangs Oktober stattfinden wird, diskutieren möchte.

 

Nach verschiedenen Nachtragskrediten, dem voraussichtlich erneut schlechten Jahresergebnis und dem Ausscheiden des langjährigen Chefredakteurs Martin Frommelt ist die Entlassung Matters nur ein weiterer Baustein in einer langen Reihe unguter Ereignisse. Im Zuge der Debatte muss auch die Frage der politischen Verantwortung bzw. der Wahrnehmung der Oberaufsicht durch das zuständige Regierungsmitglied Daniel Risch geklärt werden. Neben den aktuellsten Geschehnissen muss auch über die Zukunft des Liechtensteinischen Rundfunks eingehend diskutiert werden. Dies umso mehr, als im Rahmen der Budget-Debatte von kommendem November der Landtag grundsätzlich über die Zukunft von Radio Liechtenstein entscheiden wird müssen.

 

 

Die Landtagsfraktion der FBP beantragt aus genannten Gründen und in Anbetracht der aktuellsten Entwicklungen die Aufnahme des Zusatztraktandums «Diskussion zur aktuellen Situation bei Radio Liechtenstein» auf die Tagesordnung der Oktober-Landtagssitzung.