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Julia Hoch
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Bern: Bund will 3200 Menschen aus Eritrea ausweisen


Der Bund will bis zu 3200 Eritreerinnen und Eritreer aus der Schweiz ausweisen. Das Staatssekretariat für Migration SEM hat entsprechende Recherchen der SRF-Sendung Rundschau bestätigt. Die ersten Briefe an Betroffene sind laut Rundschau bereits verschickt. Das SEM stützt sich auf ein Urteil des Bundesverwaltungs -gerichts vom letzten Sommer. Dieses bezeichnet Wegweisungen nach Eritrea als «grundsätzlich zumutbar». Die Schweiz kann derzeit keine Menschen zwangsweise nach Eritrea zurückführen. Dazu fehlt ein Rücknahmeabkommen mit dem ostafrikanischen Staat.